Bildung und Erziehung fangen in der Familie an. Die Familie ist der erste, umfassendste, am längsten und stärksten wirkende, einzig private Bildungsort von Kindern und in den ersten Lebensjahren der Wichtigste. Wir begegnen unseren Eltern als gleichberechtigte Partner in gemeinsamer Verantwortung für das Kind. Ein regelmäßiger Austausch zwischen pädagogischer Fachkraft und Eltern ist uns deshalb sehr wichtig.
Besonderen Wert legen wir auf eine intensive, ca. 4-wöchige Eingewöhnungsphase. Bildungs- und Erziehungspartnerschaft mit den Eltern bedeutet für uns, dass wir auf die individuellen Bedürfnisse des Kindes und die jeweilige Familiensituation eingehen. Wichtig ist uns der intensive wechselseitige Austausch über vertraute Gewohnheiten, Rituale und Vorlieben des Kindes: aber auch Sorgen und Ängste haben ihren Platz. Schrittweise zieht sich die elterliche Bezugsperson aus der Interaktion zurück, bleibt aber im Austausch, Abstimmungen werden getroffen. Wir sehen Übergänge als Herausforderung und Chance zur Weiterentwicklung zugleich. Mit jedem Übergang verlässt das Kind eine vertraute Umgebung und muss sich in einer neuen Umgebung zurechtfinden. Eltern, Erzieherinnen aber auch andere Kinder stehen den Kindern zur Seite.