Haus für Kinder St. Michael Ludwigsstadt

Unsere pädagogische Arbeit

Schwerpunkte:

Unsere pädagogische Arbeit richten wir an der UN-Kinderrechtskonvention und den darin festgeschriebenen Kinderrechten aus.

Beteiligung und Mitbestimmung:

Die Kinder bestimmen mit über Vorhaben und wichtige Dinge des Lebens im Kindergarten

  • Sie lernen, ihre Anliegen sprachlich zu formulieren, Absprachen zu treffen, über Regeln zu diskutieren und neu zu vereinbaren.
  • Die Kinder übernehmen Verantwortung. Sie gewinnen innere Sicherheit und erleben sich selbstwirksam. Dadurch werden sie in ihrer gesamten Persönlichkeit gestärkt.

Religiöse Wertevermittlung:

  • Bedingungslose Annahme jedes Kindes
  • Unterstützende und wertschätzende Begleitung der ganz persönlichen Entwicklung
  • Die Kinder erleben: Wir stehen alle unter dem Schutz und Segen Gottes
  • Segnungsgottesdienste zur Tauferinnerung und Schulbeginn
  • Wir begehen den christlichen Jahresfestkreis

Erfahrungsfeld Natur:

  • Wir nutzen die Natur ausgiebig als Lern- und Bildungsort.  Außerdem als Ort für Ruhe und Entspannung
  • Unsere beliebtesten Aufenthaltsorte sind der Garten sowie Wiesen, Wälder und Spielplätze in der Umgebung

Wir sind ein Haus in dem Kinder forschen:

Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik sowie Bildung für nachhaltige Entwicklung sind ein fester Bestandteil unseres Bildungsangebotes.

Durch zahlreiche Projekte besonders auch in diesen Bildungsbereichen haben unsere Kinder die Möglichkeit zu entdecken, zu forschen und Fragen zu formulieren und diesen Fragen auch nachzugehen.  Auch sind wir zertifiziert von der Stiftung Kinder forschen     

 

 


 

Schutzkonzept 

 

 

 

Ein gewaltfreier Umgang und die Entfaltung der eigenen Persönlichkeit sind für uns mehr als gesetzliche Regelungen (BGB § 1631, BayKiBiG, PrävG, SGB VIII). Sie sind die wichtigste Grundlage unseres Arbeitens. So bieten wir Kindern Orte der Sicherheit und Wertschätzung.

 

Daher haben wir für jede unserer Einrichtungen ein eigenes Schutzkonzept erarbeitet. Mit diesem möchten wir Kindeswohlgefährdungen jeder Art vorbeugen und verhindern.

 

Das Schutzkonzept beschreibt Maßnahmen zum Schutz vor grenzüberschreitendem Verhalten, vor physischer, psychischer und sexualisierter Gewalt. Dies gilt sowohl innerhalb der Einrichtung als auch im persönlichen Umfeld der Kinder.

 

Kinderschutz geht alle an und vor allem unsere Einrichtungen können einen wichtigen Beitrag leisten! 

 

Unsere Haltung ist, Schutzkonzepte nicht als einen Exkurs zu bearbeiten, sondern dem Thema den Stellenwert einzuräumen, den es dringend benötigt.

Das bedeutet, das Thema Schutzkonzept in allen Bereichen des pädagogischen Alltages und der pädagogischen Konzeption selbstverständlich mitzudenken. Erst so kann Prävention von jeder Form der Gewalt gelingen.

 

Das Schutzkonzept besteht aus mehreren Bausteinen, unter anderem:

  • Prävention als Bestandteil der Konzeption
  • Präventives Personalmanagement
  • Verhaltenskodex und Schutzvereinbarungen zu Nähe und Distanz
  • Partizipation und Rechte von Kindern
  • Beschwerdesysteme für Kinder
  • Sexualpädagogisches Konzept
  • Leitfaden für die Verdachtsklärung bzw. Notfallpläne
  • Rehabilitation von zu Unrecht Beschuldigten

Unsere Kinder haben das unumstößliche Recht ihre Grenzen zu wahren. Sie haben das Recht "Nein!" zu sagen. Und sie haben das Recht Grenzverletzungen ohne Scham und Angst anzusprechen.

 

Wir sensibilisieren und bestärken unsere Mitarbeitenden aktiv hinzusehen, sich gegenseitig zu unterstützen und das pädagogische Handeln im Team gemeinsam zu reflektieren. 

 

Unsere Mitarbeitenden werden fortlaufend geschult, grenzverletzendes oder übergriffiges Verhalten wahrzunehmen sowie (Verdachts-) Fälle von Kindeswohlgefährdung zu erkennen und professionell, entsprechend unseren Leitfäden und Notfallplänen, darauf zu reagieren.

 

Unsere Loyalität liegt immer auf Seiten des Kindeswohl.